Schöne Dinge aus Holz ![]() Holzart: Maserbirke mit einem massiven Bruyere-Einsatz Es wurde kein Kleber verwendet. Länge: ![]() ![]() Pfeifenkopf ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mundstück: Ebonit klassisch ohne Filter Applikation aus Maserbirke Gewicht: ![]() Die Pfeife wurde ohne Einrauchpaste fotografiert; wird aber noch aufgetragen. Objekt-Nr.: PN-8 Es gibt viele tolle Hölzer, die sich optisch für schöne Pfeifen eignen, aber leider sind sie entweder nicht so feuerresistent wie Bruyere oder aber das Holz enthält bedenkliche Inhaltsstoffe. Hölzer mit ätherischen Ölen (z.B. Wacholder, Thyja, Zeder) scheiden aus geschmacklichen (und evtl. gesundheitlichen) Gründen aus, und manche wunderschönen Tropenhölzer enthalten Strychnine und Arsene. Diese Hölzer werden von mir grundsätzlich nicht zu Pfeifen verarbeitet. Selbst ein Bruyere-Einsatz behebt dieses Der Geschmack ist jedoch anders als der leicht süßliche von Bruyere. Ein weiteres Problem ist ist das dauerhafte Verbinden des Bruyere- Einsatzes mit dem anderem Holz. In der Regel wird der Einsatz eingeklebt. Ich habe 5 Pfeifen verschiedener Marken aufgesägt und mich sehr über den "Papp" gewundert, den ich dort sah. Sah gar nicht gesund aus ! Die Idee ,daß irgendwelche Inhaltsstoffe des Klebers spätestens beim Erwärmen des Pfeifenkopfes in die Rauchkammer (und damit in den Rauch) diffundieren, ist nicht ganz abwegig. Nach einigen gescheiterten Versuchen habe ich eine Methode gefunden, das Bruyere bombenfest in das Holz einzusetzen, so daß ich keinen Kleber verwenden muß. Der Pfeifenkopf meiner Pfeifen mit einem (reichlich bemessenen) Bruyere-Einsatz besteht also aus reinem Holz und sonst nichts. Problem nicht, denn der gute Tabakrauch muß immer noch durch den Rauchkanal des Originalholzes. Olivenholz, Mooreiche und Wurzelholz aus Ulme können ohne einen Einsatz aus Bruyere verarbeitet werden, denn sie sind relativ feuerresistent. Nicht mehr verfügbar |